Grammatik · Adjektive, Adverbien und Zahlen
Modalpartikeln
doch, ja, mal, eben, halt, denn, eigentlich: kleine Wörter mit großer Wirkung.
A2B1B2C1
| A2 | mal und doch in Bitten (Komm doch mal vorbei!). |
|---|---|
| B1 | denn, ja, eigentlich verstehen. |
| B2 | eben, halt, wohl, schon; Wirkung und Ton. |
| C1 | Gezielt einsetzen; Ironiesignale. |
Die wichtigsten Partikeln
| Partikel | Wirkung | Beispiel |
|---|---|---|
| mal | macht Bitten weicher | Kannst du mal das Fenster öffnen? |
| doch | Aufforderung freundlicher; Widerspruch; Erinnerung | Komm doch mit! Das weißt du doch! |
| ja | bekannte Information; Erstaunen | Das ist ja toll! Du weißt ja, dass … |
| denn | in Fragen: Interesse | Was machst du denn hier? |
| eigentlich | Thema wechseln; Höflichkeit | Wie spät ist es eigentlich? |
| eben / halt | Das ist so, man kann nichts ändern. | Dann nehmen wir eben den Bus. |
| wohl | Vermutung | Er ist wohl krank. |
| schon | beruhigen; Einschränkung | Das klappt schon. Das ist schon gut, aber … |
Modalpartikeln sind unbetont, stehen meist im Mittelfeld und lassen sich nicht wörtlich übersetzen. Sie sind typisch für die gesprochene Sprache.
Übung 1: Welche Partikel passt?
Ergänzen Sie mal, doch, denn, ja oder eben.
- Wo warst du so lange?
- Setz dich hin! (freundlich)
- Kannst du mir helfen?
- Das ist eine Überraschung!
- Der Bus ist weg. Dann gehen wir zu Fuß.
Lösungen anzeigen
- denn
- doch
- mal
- ja
- eben