Deutsch C2 · Lektion 2 · Einheit 2.2
Welcher Werkstoff?
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Hörszene: Eine Halterung für die Abfüllanlage
Die Konstrukteurin Frau Keller und der Werkstudent Jonas besprechen eine Halterung für eine Abfüllanlage in der Lebensmittelindustrie. Notieren Sie die Argumente für und gegen die beiden Werkstoffe.
- Frau KellerJonas, haben Sie sich die Anforderungen für die neue Halterung angesehen?
- JonasJa. Ich hätte Aluminium vorgeschlagen. Das ist leicht, gut zu bearbeiten und deutlich günstiger als nichtrostender Stahl.
- Frau KellerLeicht ist sie, keine Frage. Aber denken Sie an die Umgebung: Die Anlage wird täglich mit aggressiven Reinigungsmitteln gesäubert.
- JonasAch so, die Korrosion. Daran habe ich nicht gedacht.
- Frau KellerGenau. Hinzu kommt, dass in der Lebensmitteltechnik besondere Hygieneanforderungen gelten. Oberflächen müssen glatt und leicht zu reinigen sein.
- JonasDann also nichtrostender Stahl. Aber der ist schwerer zu bearbeiten, und die Kosten steigen.
- Frau KellerDas stimmt. Deshalb prüfen wir, ob wir die Wandstärke reduzieren können, ohne die Festigkeit zu gefährden. Rechnen Sie das bitte einmal nach.
- JonasMache ich. Und die Toleranzen? In der Zeichnung sind sie ziemlich eng bemessen.
- Frau KellerGut beobachtet. Enge Toleranzen kosten Geld. Wo die Funktion es zulässt, sollten wir sie lockern.
- JonasUnd welche Normen muss ich dabei beachten?
- Frau KellerSchauen Sie in die einschlägigen Normen für Hygiene und Maschinensicherheit. Und vergessen Sie nicht: Die Konformität müssen wir am Ende lückenlos dokumentieren.
Übung 2: Argumente erfassen
Beantworten Sie die Fragen.
- Warum schlägt Jonas zuerst Aluminium vor?
- Welches Problem nennt Frau Keller?
- Welche weiteren Anforderungen gelten in der Lebensmitteltechnik?
- Wie wollen die beiden die Kosten senken?
- Was muss am Ende dokumentiert werden?
Lösungen anzeigen
- Es ist leicht, gut zu bearbeiten und günstiger als nichtrostender Stahl.
- Die Anlage wird täglich mit aggressiven Reinigungsmitteln gesäubert, also droht Korrosion.
- Hygieneanforderungen: glatte, leicht zu reinigende Oberflächen.
- Durch eine geringere Wandstärke, ohne die Festigkeit zu gefährden, und durch lockerere Toleranzen, wo es geht.
- Die Konformität mit den Normen und Vorschriften.