Deutsch B2 · Lektion 7 · Einheit 7.6
Eine Debatte
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Hörszene: Zurück ins Büro?
In einer Fernsehdebatte diskutieren die Unternehmerin Frau Weber und der Gewerkschafter Herr Schulz über die Zukunft des Homeoffice.
- Frau WeberIn unserem Unternehmen erwarten wir seit diesem Jahr wieder drei Bürotage pro Woche. Kreativität entsteht nun einmal, wenn Menschen sich zufällig begegnen.
- Herr SchulzDas mag für manche Tätigkeiten gelten. Viele Beschäftigte, die seit Jahren erfolgreich von zu Hause arbeiten, empfinden eine solche Pflicht jedoch als Rückschritt.
- Frau WeberIch verstehe das. Allerdings haben wir festgestellt, dass gerade neue Kolleginnen und Kollegen, die das Unternehmen noch nicht kennen, im Homeoffice schlechter eingearbeitet werden.
- Herr SchulzDieses Problem lässt sich aber lösen, ohne alle ins Büro zu zwingen. Feste Teamtage oder Patenschaften wären eine Möglichkeit.
- Frau WeberUnd was ist mit den digitalen Nomaden? Darf jemand, der in Deutschland angestellt ist, einfach drei Monate aus Bali arbeiten?
- Herr SchulzDas ist rechtlich kompliziert, Stichwort Steuern und Sozialversicherung. Ersteres ist schon schwierig genug, Letzteres noch mehr. Hier brauchen wir klare Regeln, keine Verbote.
- Frau WeberDa sind wir uns ausnahmsweise einig. Flexibilität ja, aber mit Regeln, die für alle gelten.
- Herr SchulzUnd vergessen wir nicht: Wer weniger pendelt, hat oft mehr Zeit für Familie oder ein Ehrenamt. Auch das ist ein Gewinn für die Gesellschaft.
Übung 5: Haben Sie alles verstanden?
Richtig oder falsch?
- Frau Webers Unternehmen erwartet drei Bürotage pro Woche.
- Herr Schulz meint, eine Büropflicht sei für alle sinnvoll.
- Laut Frau Weber werden neue Kollegen im Homeoffice schlechter eingearbeitet.
- Herr Schulz fordert ein Verbot für digitale Nomaden.
- Am Ende sind sich beide in einem Punkt einig.
Lösungen anzeigen
- richtig
- falsch – Viele empfinden sie als Rückschritt.
- richtig
- falsch – Er fordert klare Regeln, keine Verbote.
- richtig