Deutsch B2 · Lektion 3 · Einheit 3.7
KI im Alltag
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Hörszene: Wer hat das geschrieben?
In einer Wissenschaftssendung spricht der Moderator Lukas mit der Informatikerin Julia über künstliche Intelligenz.
- LukasJulia, künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Was genau ist damit eigentlich gemeint?
- JuliaVereinfacht gesagt: Programme, die aus großen Datenmengen Muster lernen. Sie werden nicht für jede Aufgabe Schritt für Schritt programmiert, sondern mit Beispielen trainiert.
- LukasUnd wo begegnet uns das im Alltag?
- JuliaFast überall. Übersetzungsprogramme, Navigations-Apps, Empfehlungen beim Online-Shopping. Inzwischen lassen sich auch ganze Texte und Bilder erzeugen.
- LukasDas klingt auch ein bisschen beunruhigend. Woran erkennt man denn, ob ein Text von einem Menschen geschrieben worden ist?
- JuliaOft gar nicht mehr. Deshalb ist es wichtig, Quellen zu prüfen. Und die Europäische Union hat reagiert: Mit der KI-Verordnung, die im August zweitausendvierundzwanzig in Kraft getreten ist, werden KI-Systeme nach ihrem Risiko eingeteilt.
- LukasWas bedeutet das konkret?
- JuliaBestimmte Anwendungen sind verboten, für Hochrisiko-Systeme gelten strenge Anforderungen, und bei manchen Systemen muss offengelegt werden, dass man mit einer KI interagiert.
- LukasWird KI uns irgendwann die Arbeit wegnehmen?
- JuliaManche Tätigkeiten werden sicher automatisiert werden. Aber es entstehen auch neue. Entscheidend ist, dass Menschen lernen, mit diesen Werkzeugen kritisch umzugehen.
Übung 6: Haben Sie alles verstanden?
Beantworten Sie die Fragen.
- Wie lernen KI-Programme laut Julia?
- Nennen Sie zwei Beispiele für KI im Alltag.
- Wann ist die KI-Verordnung der EU in Kraft getreten?
- Wonach werden KI-Systeme eingeteilt?
Lösungen anzeigen
- Sie werden mit Beispielen trainiert und lernen Muster aus großen Datenmengen.
- Zum Beispiel Übersetzungsprogramme und Navigations-Apps.
- Im August 2024.
- Nach ihrem Risiko.