Deutsch B2 · Lektion 1 · Einheit 1.6
Ein Campus-Podcast
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Hörszene: Studieren zwischen Hörsaal und Nebenjob
Im Podcast der Studierendenzeitung spricht die Moderatorin Jana mit dem Lehramtsstudenten Tim über seinen Alltag.
- JanaTim, du studierst Lehramt in Münster und arbeitest nebenbei. Wie sieht deine Woche aus?
- TimZiemlich voll. Ich arbeite etwa fünfzehn Stunden pro Woche in einem Supermarkt, vor allem abends. Folglich bleibt für das Studium oft nur der Vormittag.
- JanaDamit bist du ja kein Einzelfall. Viele Studierende jobben, weil die Mieten so gestiegen sind.
- TimGenau. Allerdings hat der Job auch Vorteile. Ich lerne, meine Zeit besser einzuteilen. Je weniger Zeit ich habe, desto konzentrierter arbeite ich.
- JanaUnd wie lernst du? Gehst du in alle Vorlesungen?
- TimNicht in alle. Manche Vorlesungen werden aufgezeichnet. Statt um acht Uhr im Hörsaal zu sitzen, schaue ich sie mir abends nach der Arbeit an.
- JanaFehlt dir dann nicht der Kontakt zu den anderen?
- TimDoch, das ist der Nachteil. Deshalb treffe ich mich einmal pro Woche mit einer Lerngruppe. Wir bereiten uns auf die Klausuren vor, indem wir uns gegenseitig Fragen stellen.
- JanaKlingt nach einem guten System. Was würdest du Erstsemestern raten?
- TimSofern es finanziell möglich ist: am Anfang nicht zu viel arbeiten. Das erste Semester ist anstrengend genug.
Übung 5: Haben Sie alles verstanden?
Richtig oder falsch?
- Tim arbeitet hauptsächlich morgens.
- Tim sieht im Job auch Vorteile.
- Alle Vorlesungen werden aufgezeichnet.
- Die Lerngruppe trifft sich einmal pro Woche.
- Tim rät Erstsemestern, am Anfang viel zu arbeiten.
Lösungen anzeigen
- falsch – Er arbeitet vor allem abends.
- richtig
- falsch – Nur manche.
- richtig
- falsch – Er rät, am Anfang nicht zu viel zu arbeiten.